- Posted by admin on Mai 29, 2007
Nach dem die "Browser Kriege" wohl entgültig vorüber sind und selbst Microsoft für Safari, Opera und Firefox entwickelt (ASP.NET AJAX, Silverlight) scheint das nächste Schlachtfeld wohl die Browser-Plugin Welt zu sein.
Silverlight und Apollo haben das Zeug den Desktop zu ersetzen und den Browser als Platform noch weiter zu etablieren. Was sich heute mit Browser basierten Anwendungen andeutet scheint nur der Beginn einer Verdrängung der klassischen Betriebsysteme als Platform für Software zu sein.
Heute schon haben die meisten eine Vielzahl von Betriebsystemen im Gebrauch (für Handy, PC, Navi, Spielkonsole etc.) und es werden sicherlich mehr. Microsoft Automotive wird vermutlich nicht das Betriebssystem der Merheit der Autos werden. Die Java Runtime, auch wenn sie erfolgreich ist, hat sich nicht durchgesetzt. Der kleinste gemeinsame Nenner aller Platformen wird der Browser. Wer es schaft ein Standart Plugin für "Rich User Applications" zu etablieren gewinnt den OS Markt für ThinClients.
Seit den 80-ziger schon öfter mal gehört und propagiert - aber die Zukunft wird dann doch irgendwann mal ThinClient :-)
- Posted by admin on Mai 23, 2007
Michael Mahemoff zählt 210 Ajax Frameworks. 79 davon sind pur client-seitig, 131 sind server-seitig. Er zählt erstaunliche 19 Ajax Frameworks für ASP.NET.
- Posted by admin on Mai 21, 2007
Das Leben eines Chefs ist schon nicht einfach. Neben der ungeheuren Verantwortung und der Verpflichtung die auf Führungspersönlichkeiten lastet müssen sich Chefs mit anderen Chefs treffen. So wie heute geschehen, ohne große Ankündigung im Kiez.
Thema des Treffens der Speak-Friend Gesellschafter Elite, war die strategische Ausrichtung für die nächsten Wochen. Nicht nur ein Finanzhaushalt wurde beschlossen, auch ein Umsetzungsplan für die 1. Version wiki-to-go wurde ausgefeilt und verifiziert. Das Flaggschiff-Produkt der Berliner wird laut Andrej Telle, einem seiner führenden Manager, "in der zweiten Juni-Woche einem erlauchten Kreis von Berufenen vorgestellt".
Einzelheiten zu dem Produkt, "das so wie die Email" das Netzleben vieler vereinfachen wird, sollen in den in nächsten Wochen bekannt gegeben werden.
- Posted by admin on Mai 18, 2007
Oren Eini stellt eine interessante Frage."Du hast nur die CLR und must ein komplexe Anwendung bauen. Aus projektpolitischen Gründen ist es nicht erlaubt externe Bibliotheken zu verwenden - egal ob Open Source (OSS) oder von Microsoft. Kannst Du eine Anwendung auf diese Art und Weise bauen?".
Oren verneint die Frage rhetorisch. Die Entwicklung eines einfachen IoC schätzt er auf 2 Tage, die Entwicklung einer rudimentären OR/M Schicht auf eine Woche. Ersteres empfinde ich dank Activator.CreateInstance() als einfach. Eine OR/M Schicht dürfte nach einer Woche kritisch zu beurteilen sein.
Ob objektrelationales Mapping zwinged erforderlich ist sei dahin gestellt. ADO.NET ist mächtig. Objekte lassen sich mit eine DataReader händisch befüllen. Mit Hilfe einer trivialen Template Engine ist auch auf diese Art und Weise eine beachtliche Entwicklungsgeschwindigkeit bei hoher Codequalität zu erreichen. Inversion of Control sollte nicht für alles verwendet werden. Für mich ist es eher eine mögliche Refaktorisierung, die bei Bedarf durchgeführt werden sollte. Der eigentlich Punkt den Oren heraustellt ist, wie wesentlich Bibliotheken die tägliche Arbeit beeinflussen, verbessern und ermöglichen. Gelobt seien HHibernate, Castle, NUnit, NLog und all die vielen anderen von AJAX.NET bis #ziplib :-)
- Posted by admin on Mai 18, 2007
Die Frage ist nur wer wen geschafft hat... Wir den Umzug oder er uns ;)
Bei Robert sieht es nach viel Schlafbedarf und bei mir nach Wahnsinn aus. Durchaus verständlich, nachdem wir noch zwei Wohnungen streichen mussten vom Putzen (dass zu meinem Glück Robert erledigte) ganz zu schweigen.
Bereits am ersten Tag hatten wir 80% unseres Hab und Guts in einem riesigen Flurregal zu verstauen verstanden; jedoch, wie jeder Software-Laie weiß, so galt es auch hier, für letzten 20% benötigt man gut und gerne 80% der Zeit. So sind wir nun nach zwei Wochen mit der Einrichtung unseres neuen Domizils beinahe am Ende.
Nichts herausragendes, keinen Feininger an der Wand und auch kein Matisse, dafür ist jetzt mehr Platz zum Arbeiten mehr Raum zum Ausleben meiner Kochgelüste und ein langer Flur für Roberts gedankliche Spaziergänge.
Die sind im Moment auch besonder gefragt, da wir derzeit fieberhaft an den ersten Grundsteinen unseres neuen wiki-to-go Projektes arbeiten und viele Entscheidungen zu treffen sind.
Die Hoffnung, dass mit den geräusch- und uhrzeit-penetranten Arbeiten im Hof uns auch die Entscheidung über unser Befinden über den Silber-Ahorn im Hof (der uns einiges an Licht raubt aber anderer seits auch eine Pracht für sich ist) abgenommen wird scheint sich nicht zu erfüllen. Der Baum bleibt wohl stehen.
So weit so gut. Die nächsten Monate werden zeigen, ob sich speak-friend in der neuen Behausung als produktiv und gleichzeitig glücklich erweist. andrej
- Posted by admin on Mai 15, 2007
SWAG steht für "Silly Wild Ass Guess" oder "Scientific Wild Ass Guess". "Wir werden zu 99% das Ziel erreichen" oder "99% aller Webapplikationen benötigen ein RDBMS" sind Aussagen die verdächtig nach SWAG riechen. Über Zeitabschätzung, Entscheidungsfindung und vor allen Dingen über das andere 1% schreibt Reginald Braithwaite. Er stellt auch die Frage ob es ökonomisch ist auf das eine Prozent zu setzen. Sehr lesenswert.
- Posted by admin on Mai 13, 2007
Wer hätte das gedacht, Microsoft präsentiert Silverlight auf der Mix 07 auf einem Mac! Die Demos zeigen Silverlight Beispiele in Ruby, Python, Javascript und VisualBasic. Es wird auch gezeigt wie diese unterschiedlichen Sprache gemeinsam in einem Script verwendet werden. All diese dynamischen Sprachen sind auf Basis der DLR (Dynamic Language Runtime) implementiert.
Ich hoffe inständig das Silverlight vom Massenmarkt angenommen wird.
- Posted by admin on Mai 12, 2007
Bisher glaubte ich, dass die einzige wirkliche Sprache des .NET frameworks c# sei. VB.NET war für mich bestenfalls eine Pflichtleistung Microsofts für die Unverbesserlichen. Das Konzept der CLR, eine Ausführumgebung für jede beliebige Sprache zu sein, empfand ich als ausserodentlich gutes Marketing. Natürlich ist die CLR technisch schön. Die Idee ist elegant. Aber für die Praxis? Ich meine, wer benötigt denn IronPython oder die PHP-CLR Phalanger, die populäreren Vertreter der vielen (hundert?) CLR Sprachen.
In den letzten vier Jahren mit c# habe ich nur wenig die dynamische Typisierung PHPs vermisst. Die immer wiederkehrende Diskussion, statische Typisierung vs. dynamische Typisierung, wurde auch in der x-ten Version nicht spannender. Ruby, Python oder PHP konnten mich nicht neidisch machen. Ich hatte ja mein mein geliebtes c#. Dazu war Resharper in meinen Werkzeugkasten, ein Produkt das für dynamische Sprache so nicht denkbar wäre? Auch die wirklich grossartigen und einflussreichen Entwickler, meine Stars, waren auf meiner Seite. Ich gebe zu, abundzu hätte ich gerne ein wenig duck typing dürfen. Gelegentlich hätte ich auch gerne beherzt down gecasted - ohne zickigen compiler. Aber das waren bestenfals kleine Schäfchenwolken an meinem Programmiererhimmel. Vielleicht hatte für einen kurzen Moment Ruby on Rails mein Herz erweicht, doch da erschien auch schon MonoRails auf der Bildfläche und die Begehrlichkeiten waren gestillt.
Interessant. Auf der MIX 07 wurde die DLR vorgestellt. Eine Erweiterung der CLR die das entwickeln dynamischer Sprachen vereinfacht. Die DLR steht unter der Microsoft Permissive License und ist somit Open Source. Microsoft scheint technologisch nicht nur mitzuschwimmen sondern mit LINQ, Generics der entspannteren Lizenspolitik, IIS 7.0 und vielem, vielem mehr auf der Entwickler Seite alles richtig zu machen.
- Posted by admin on Mai 8, 2007
Alex Henderson hat eine sehr interessante Serie von Anwendungsbeispielen für den Windsor IoC (Inversion of Control) Container veröffentlicht. Für Freunde der Abstraktion und des Austauschs der Implementation zur Laufzeit: