- Posted by admin on Juni 25, 2007
In seinem heute auf
useit.com veröffentlichten Artikel schreibt usability-Guru Jakob Nielson, ob es sinnvoll sei, Web Designer und Developern auch usability-Tasks zu übertragen. Der Begriff "
Usability" ist seit einiger Zeit ein Schlagwort der Web-Welot geworden, hat aber leider kein treffendes Äquivalent im Deutschen und bezieht sich im Wesentlichen auf
Benutzerfreundllichkeit einer Web-Seite.
Pros
Als Hauptargumente für die Zusammenlegung der Arbeitsbereiche führt Nielson an, dass zum einen Arbeitskraft eingespart werden könne und andererseits die Glaubwürdigkeit erhöht würde, da derjenige der das Design/die Applikation erstellt auch gleichzeitig sich um deren usability kümmert.
Cons
Dagegen hält er, dass Spezialisten stets bessere Ergebnisse liefern und auf der anderen Seite die Objektivität im Einschätzen der eigenen Tätigkeit zu wünschen übrig. Da sich die Design/Developer-Vrogaben gegenüber den Usability-Vorgaben durchsetzen können.
Fazit
Es ist von massivem Vorteil, wenn man sich als Developer und Web Designer mit zumindest den Grundlagen von Usability auseinandersetzt, da man konzeptionell Dinge anders anpackt und durchdenkt. Zwar ist ein finales Überprüfen durch einen Spezialisten sicherlich eine gute Investition, jedoch denke ich gilt auch hier die 80/20-Regel. Der Spezialist wird im Fine-Tuning das ein oder andere Detail anpassen können, wenn jedoch die Applikation oder Web Seite von Grund auf nicht funktioniert, wird er dies nicht mehr richten können.
Weiterführendes zu Usability (auf Englisch
- Posted by admin on Juni 24, 2007
76 Bilder von Nahrungsmitteln die genau 200 Kalorien haben. Visuell einleuchtend und vermutlich viel besser zu verstehen als jede Kalorientabelle. What-does-200-calories-look-like

- Posted by admin on Juni 21, 2007
Miguel de Icaza beschreibt sehr detailiert wie ein kleines Team Silverlight innerhalb von 21 Tagen für Linux portierten. Beeindruckend ist der Arbeits , Schlaf- und Wachrhythmus über die Kontinente verteilt. Schichtarbeit getrieben durch Enthusiasmus:-) Die Problemstellung (Grafik-Engine mit einer Unmenge von Möglichkeiten, viele drum herum z.B. Installer) war mehr als komplex. Für mich als .NET Entwickler ist es eine gute Nachricht wenn ein Team von Alpha-Geeks eine neue Technologie derartig schnell und begeistert aufnimmt. Es schaft Vertrauen, wenn .NET und begleitende Technologien wie WPF aktiv für und auf anderen Platformen, wie Mac, Linux, Mobile Devices entwickelt und gefördert werden.
Der Artikel ist hier zu lesen: Implementing Silverlight in 21 Days.
- Posted by admin on Juni 21, 2007
Da Robert und ich auch längere Zeit darüber nachgedacht hatten, einen Katalog für Web Applikationen zu bauen, freue ich mich eine Lösung zu sehen, die zwar nicht ganz dem entspricht, was wir im Hinterkopf hatten, jedoch eine durchaus funktionale und solide Lösung darstellt: Die englisch-sprachige Seite zum Suchen und Finden von web-basierten Applikationen: simplespark.com.
Features
Das wohl bestechendste feature ist der unglaublich Umfang der Datenbank von Web Applikationen, die Simple Spark als Grundlage hat. So findet man für den Suchbegriff "collaboration" unglaubliche 143 Einträge. Dabei sind Klassiker wie basecamp, wikis wie Wetpaint oder eher grafisch-orientierte Tools wie thinkature oder conceptshare, stets mit screenshots.
Darüber hinaus werden die verschiedenen Applikationen nach Kategorien sortiert, die im Moment noch ein wenig willkürlich erscheinen. Man kann Web Applikationen in einem persönlichen Ordner speichern und bewerten und sogar eigene Vorschläge hinzufügen.
Finden von Web Applikationen
Zentral für den Erfolg der Seite ist jedoch die Frage, ob Nutzer, die sich kostenfrei anmelden können, zu den verschiedenen Web Applikationen Berichte schreiben und Bewertungen abgeben werden (derzeit noch. Denn ohne Einschätzungen anderer Nutzer oder von Redakteuren sind 143 Suchergebnisse schlicht und ergreifend eine unüberschaubare Menge und die richtige Applikation auszuwählen wird schier unmöglich. Zumal derzeit auch noch keine Sortierfunktion eingebaut ist.
Fazit
Insgesamt sehr ansprechend gestaltete Seite, grafisch und usability technisch. Ob sie sich durchsetzen kann, liegt an der Beteiligung der User. Ich habe meine erste Bewertung schon geschrieben ;)
andrej
- Posted by admin on Juni 17, 2007
Nach langen, anstrengenden letzten Tagen ging unsere erste, von einem content management system verwaltete Seite online: www.illusionist-verein.de.
Die Seite wurde für den Verein Illusionist e.V. entwickelt und komplett designed. Von der Seitenstruktur, über die Hauptnavigation, Anpassung des cms und die Usability der Seite wurde das Komplettpaket von speak-friend geschnürt.
Die des Rollen- und Brettspielvereins für fantastische Kultur aus Berlin verfügt über folgende features:
- online Anlegen von Seiten und Unterseiten
- online Editieren von Einträgen und statischen Inhalten
- Verfassen von Beiträgen und statischen Inhalten
- Möglichkeit, Beiträge per rss zu Abonnieren
- Kommentar-Funktion für Beiträge
- Erstellen von Fotogalerien und Hochladen von Bildern
- verschiedene Nutzer-Rechte-Ebenen mit Anmeldung
Nach dem das Design von Andrej über mehrere Entwürfe hin mit den Leuten von Illusionist e.V. (in dessen Vorstand Andrej heimlich sitzt und den Verein somit von unten infiltriert) abgestimmt wurde und das finale Ergebnis zeigt, wurde das Design in das content management system cuyahoga übertragen und angepasst.
Nur so und zum Spaß:
So sah der zweite Entwurf für das Design aus ;)
- Posted by admin on Juni 15, 2007
Ich erinnere mich noch genau, wie ich das erste Mal Code Complete von Steve McConnell zu lesen bekam. Es war ein einziges grosses "Aha" Erlebnis. Ich konnte mich Wochen nicht von dem Buch trennen und habe es förmlich aufgesogen. Code Complete wurde 1993 veröffentlicht. 2001, als ich das erste Mal Zugriff erhielt, war es immer noch Topaktuell. Die 2nd edition wurde 2004 veröffentlicht und hat erstaunlich viel mit der ursprünglichen Ausgabe gemeinsam.
Seit März hat Steve McConnell - einer der bedeutensten Autoren der Software Geschichte einen Blog. Seine ersten Posts sind lesenswert. So schreibt er vom Unteschied zwischen Aktivität und Produktivität oder darüber das die Software-Industrie kein Aufwandsschätzungsproblem hat, sondern ein Aufwands-unter-schätzungsproblem.
- Posted by admin on Juni 12, 2007
Code Duplication ist einer der populären Code Smells. Um so interessanter ist die Frage, wann Code Duplication sinnvoll ist. Ein lesenswerter Blog-Eintrag von Ayende Rahien: When-should-you-encourage-code-duplication.
- Posted by admin on Juni 11, 2007
Google Gears ermöglicht Offline Storage für Browseranwendungen. Durch Google Gears ist es zum Beispiel absehbar, das GMail Offline Support anbieten wird. Das bedeutet nicht nur EMails im Zug oder über den Wolken bearbeiten zu können, auch die Performance würde sich verbessern. Daten könnten direkt von der heimischen Platte in den Browser gezaubert werden. Eine Anfrage an einen entfernten Server wäre nicht mehr nötig.
Mike Tsao erleutert technischen Details, Motivation und Perspektiven von Google Gears in diesem Podcast: "Interview with Mike Tsao of the Google Gears team".
- Posted by admin on Juni 11, 2007
“Ajax Chinese Chess“ ist ein Spiel und ein eleganter Ajax Showcase. Die Anwendung fühlt sich an wie eine Desktopanwendung. Das Drag & Drop ist perfekt umgesetzt. Das JavaScript besteht nur aus 30kb. Alle gängigen Browser werden unterstützt. Zum Einsatz kommen Mootools als JavaScript Framework und Django für das Backend. Die Züge werden Server seitig berechnet.
Wieder ein schönes Beispiel das für RichWebClients weder Apollo (nun Air), Silverlight oder Flash benötigt werden.
- Posted by admin on Juni 6, 2007
Phil Haack schreibt über die universelle Programmiersprache und vergleicht c# und ruby miteinander mit folgendem Beispiel:
Ruby:
20.minutes.ago
C#:
DateTime.Now.Subtract(TimeSpan.FromMinutes(20));
C# 3.0 using Extension Methods:
20.Minutes().Ago();
Wobei Phil Haack natürlich verschweigt das mit c# soetwas problemfrei zu implementieren ist:
new Time(20).minutes().ago()
Martin Fowler spricht vom "Fluent Interface". Gerade für Konfiguration und Setups mag ich gar nichts anderes sehen als diese ausdruckstarke und einfach zu lesende Art von Schnittstellen!